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Tomaten - warum ist ausgeizen so wichtig?

Wenn man vom „Ausgeizen" einer Pflanze spricht, ist das Ausbrechen der Nebentriebe gemeint. Es soll verhindern, dass die Tomatenpflanze zu viel Blattmasse hervorbringt und so weniger Kraft in die Ausbildung der Früchte setzt. Sogenannte „Geizer“ (Nebentriebe) bilden sich jeweils in den Blattachsen der Tomatenpflanze. Sie sollten möglichst bei warmer, trockener Witterung ausgeizen, damit sich die Wunden schnell schließen. Eintriebig gezogene Pflanzen haben frühe Ernten und die größten Früchte. Außerdem sind die Pflanzen meistens gesünder, da sie insgesamt besser durchlüftet werden.

Buschtomaten und Balkontomaten brauchen aufgrund ihrer Wuchsform nicht ausgegeizt werden. Im Allgemeinen werden aber insbesondere Stabtomaten eintriebig gezogen.

Und auch die sogenannten Topf-Tomaten, die aufgrund des kompakten Wuchses in Töpfen oder Kübeln gezogen werden, werden besser eintriebig kultiviert. Generell ist bei letzteren aber nicht viel zu tun. Sie müssen selten ausgegeizt werden und wachsen von Natur aus so wie sie sollen.

Hier finden Sie unsere Videoanleitung zum Thema Ausgeizen