Jetzt wirds proteinreich mitSojabohne Edamame Edamame gelten als sogenanntes Superfood. Sie sind reich an Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Vitamin K, Folsäure, Eisen und Magnesium. Es werden die jungen (unreifen), zarten, grünen Hülsen inklusive Samen gegessen, aber auch die frischen, proteinhaltigen Bohnen. Sojabohnen mögen es sonnig und windgeschützt, denn sie stammen ursprünglich aus Ostasien. Der Boden sollte humusreich und locker sein. Da die Sojapflanze Wurzeln bis zu 1,5 m ausbilden kann, sollte der Bo- den auch sehr tiefgründig und ohne Sperrschicht sein. Sojabohnen sind, wie Buschbohnen, kälteempfindlich. Sobald die Temperaturen nicht mehr unter ca. 15 °C fallen, können die Sojabohnen gesät werden. Als gute Pflanzkombinationen eignen sich Gurken,, Kartoffeln, Kohl, Kohl- rabi, Kopfsalat, Rettich, Spinat, Selle- rie und Tomaten. Dort fühlen sich die Sojabohnen sichtlich wohl. Die Nach- barschaft zu Erbsen, Knollenfenchel, Möhren, Lauch und Zwiebeln sollte man besser vermeiden. Edamame enthalten ungesättigte Fettsäuren, die das Herz-Kreislauf System unterstützen können. Studien haben gezeigt, dass der Verzehr von Sojabohnen das Risiko von Herzer- krankungen senken kann. Der hohe Ballaststoffgehalt unter- stützt eine gesunde Verdauung und kann Verstopfung vorbeugen. Wie bei allen Bohnen wird der Ver- zehr nur gekocht empfohlen. Eine der einfachsten Methoden, Edamame zuzubereiten, ist das Kochen. Dazu die Bohnen in kochendes Wasser ge- ben und für etwa 5 Minuten kochen, bis sie weich sind. Dann abgießen und mit grobem Meersalz bestreuen. Man kann sie direkt aus der Schote essen, indem man die Bohnen heraus- drückt. NEUNEU 6 24