Das Garten-Alphabet

A - Ausputzen

Um reiches Nachblühen zu erreichen, sollten Sommerblumen wie Petunien, Geranien, Lobelien und Husarenknöpfchen nach der ersten Blüte ausgeputzt werden. Rittersporn der Sorte „Sublime Color“ und „Phantom“ freuen sich ebenfalls über einen Rückschnitt.

B – Blattlaus

Blattläuse treten vorwiegend im Frühjahr auf, dennoch sollte man seine Pflanzen das ganze Jahr über im Auge behalten.

Marienkäfer und ihre Larven sind ein natürlicher Feind der Blattläuse. Jeder einzelne Käfer vertilgt in seinem Leben mehrere tausend davon.

C - Chlorophyll

http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/chlorophyllChlorophyll sorgt für das saftige Grün der Pflanzen, in dem es als Energieüberträger des Sonnenlichts die Umwandlung von Kohlendioxid und Wasser in Zucker und Stärke ermöglicht. Diesen, für die Pflanzen wichtigen Prozess, nennt  man auch Photosynthese.

 

D - Direktsaat

Arten wie die Schnellentwickler Salat, Spinat, Radies und Asiagemüse, können von April bis August direkt ins Freiland gesät werden. Für die Herbstaussaat können z. B. PakChoi, Chinakohl und Zuckerhutsalat noch direkt gesät werden.

E - Ernte

Alle Pflück- und Schnittsalate, die im Mai ausgesät wurden, können ab Juni geerntet werden. Da Möhren zu den langsam keimenden Kulturen gehören, können auch diese jetzt geerntet werden, wenn sie sehr zeitig im Frühjahr ausgesät wurden. Die schnell keimenden Radieschen dagegen brauchen keinen so großen Vorsprung. Brokkoli wird geerntet, sobald die Röschen gut ausgebildet und die Blüten noch geschlossen sind. Bei Blattgemüse wie Mangold werden nur die Randblätter geerntet. Lässt man das Herz stehen, kann die Pflanze immer wieder austreiben. Auch Zwiebeln und Knoblauch können jetzt geerntet werden.

F – Fruchtfolge

Fruchtfolge beschreibt die Anbaureihenfolge der verschiedenen Nutzpflanzen auf der selben Fläche, in aufeinander folgenden Jahren. Nutzpflanzen sind in Schwach-, Mittel- und Starkzehrer eingeteilt. Starkzehrer sollten in keinem Fall zwei Jahre hintereinander auf der gleichen Fläche angebaut werden.

G - Gründüngung

Gründüngung ist eine natürliche Methode, mithilfe von landwirtschaftlichen Kulturen die Bodenbeschaffenheit zu verbessern.

H - Hochbeet

Ein Hochbeet ist ein erhöht angelegtes Beet mit fester Rahmenkonstruktion. Einer der vielen Vorteile liegt in der optimalen Arbeitshöhe, wodurch der Rücken geschont wird.

I - Insektenhotel

Ein Insektenhotel ist einen künstlich geschaffener Nist- oder Überwinterungsort für Insekten. Es ist die beste Möglichkeit die kleinen Nützlinge im eigenen Garten zu beherbergen und so biologische Schädlingsbekämpfung zu betreiben.

J - Jäten

Jäten ist der manuelle Vorgang des Entfernen von unerwünschten Pflanzen, meist von Unkraut.

K – Keimfähigkeit

Die Fähigkeit der Samen, einen Keimling zu bilden, nennt man Keimfähigkeit. Bilden sich keine Keimlinge, wird dieser Samen als taub bezeichnet.

L – Lichtkeimer

Lichtkeimer sind Pflanzen, die zur Keimbildung der Samen nicht nur wie üblich, Wasser, Wärme und Sauerstoff, sondern zusätzlich auch noch Licht benötigen.Gegenteil zu den Lichtkeimern sind die Dunkelkeimer.

M – Mischkultur

Man spricht von einer Mischkultur, wenn mehrere Arten von Nutzpflanzen, die sich gegenseitig begünstigen, auf der gleichen Fläche angebaut werden.

N - Nematoden

http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nematodenNematoden sind winzige Fadenwürmer oder Älchen, die hauptsächlich im Boden leben. Da sie maßgeblich zur Bodenverbesserung beitragen, sind die meisten von ihnen sehr nützlich. Einige fressen aber auch gerne Wurzeln und Stengel an und schaden so den Pflanzen. Insbesondere Erdbeeren, Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Obstgehölze, einige Stauden und Rosen werden oft Opfer dieser   Schädlinge. Hier können Tagetes und auch Ringelblumen helfen. Sie geben wasserlösliche Stoffe in den Boden ab, die toxisch auf Nematoden wirken. Sie können in der Mischkultur als biologisches Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

O - organischer Dünger

Organische Dünger sind meistens tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, nämlich Abfallstoffe aus der Landwirtschaft.
Beispielsweise Gülle, Jauche, Mist, Hornspäne, Guano oder kompostierte Pflanzenreste.

P - Pikieren

Beim Pikieren oder auch „Vereinzeln“ werden zu eng stehende Keimlinge, die sich im Wachstum gegenseitig behindern würden, getrennt.

Q - Querfeldein

In dieser Saison haben wir für Sie verschiedene Blumenmischungen im Sortiment. Neu sind u.a. die Wildblumenmischung, Insektentreff, Bienen- und Hummelmagnet, Singvogelnährpflanzen und Blumenwiesen für feuchte bzw. trockene Standorte. So finden Sie für jeden Boden das Richtige.

R – Recycling

Bei der Auswahl Ihrer Pflanzgefäße sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Greifen Sie zu alten Schuhen, Gummistiefeln, Blechdosen und Tetra-Packs, schenken Sie alten Autoreifen ein neues Leben und bieten Sie ausgedienten Koffern einen Ruhesitz.

S - Staunässe

Wenn zu viel Wasser in einem Pflanzbehältnis steht und nicht abfließen kann, spricht man von Staunässe.

Die Pflanze ertrinkt regelrecht und die Wurzeln fangen an zu schimmeln.

T – Topfgemüse

Gemüse wie Mangold „Bright Lights“, Erdbeere „Toscana“, Topfaubergine „Ophelia“, Mini-Snackgurke „Piccolino“, Topfpaprika „Kobold“ sowie Topftomaten können im Sommer auch auf kleinstem Raum geerntet werden.

U - Umtopfen

Das Umtopfen ist eine häufige und typische Gärtnerarbeit. Umgetopft wird, wenn der Topf für das Wurzelsystem zu klein wird oder ein Nährstoffmangel entsteht.

V - Vogeltränke

Morgens kann man viele Singvögel wie Amseln, Spatzen und Meisen bei einem ausgiebigen Bad beobachten. Die Vogeltränke sollte regelmäßig gesäubert und mit frischem Wasser gefüllt werden.

W - Wasserversorgung

Bei hohen Temperaturen sollten Ihre Pflanzen am besten morgens gegossen werden. Sollten die Pflanzen abends noch einmal Wasser benötigen, zeigen sie es! Das beste Gießwasser ist weiches, gut abgestandenes Regenwasser.

Auch eine, mit Wasser befüllte Flasche, die kopfüber in den Blumenkasten oder in Topf gesteckt wird, gibt über den Tag verteilt, nach und nach die richtige Menge Wasser an die Erde ab.

XY- ungelöst

Wenn Sie Fragen rund um das Thema Saatgut haben, kontaktieren Sie uns einfach. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Z – Zierpflanzen

Unter den Zierpflanzen sind vor allem die Ziereierfrucht „Äthiopischer Nachtschatten“ und „Striped Toga“ zu floristischen Zwecken geeignet. Auch die Ziergurken sind ein besonderer Hingucker.